 | | „Aircenter“ – energiesparende Druckluft-Kompaktanlagen | |
Druckluft für erhöhten Bedarf im Dentallabor |  |
Die zunehmende Verbreitung von CAD/CAM-Systemen und deren erfolgreiche Eingliederung in die zahntechnische Labore führen zu steigendem Druckluftbedarf. Er lässt sich sehr effizient von einem Kaeser-„Aircenter“ decken: Diese Anlage beansprucht wenig Platz, erspart so manchen Euro für Planung wie Installation und erzeugt Druckluft zuverlässig, anwendungsgerecht und kostengünstig.
Bei der Installation eines CAD/CAM-Systems im zahntechnischen Labor ist zunächst darauf zu achten, ob das System einen Druckluftanschluss benötigt. Wenn ja, wie in den meisten Fällen, dann erfüllt die Druckluft wesentliche Aufgaben. Perfekter Werkzeugwechsel und sicherer Halt einer Fräse in der Spannzange, Freiblasen des Arbeitsfelds und angemessene Kühlung des Werkstückes – all das ist unerlässlich für ein einwandfreies Arbeitsergebnis: das hochwertige Gerüst für eine Brücke oder Krone (Bild 1). Erhöhter Druckluftbedarf durch ein CAD/CAM-System im zahntechnischen Labor lässt sich jedoch nicht einfach durch einen zusätzlichen oder größeren Kolbenkompressor decken. Schließlich ist es das Ziel, die Fräsmaschine mit ihrem hohen Druckluftbedarf konstant auszulasten, am besten rund um die Uhr – das Wochenende inklusive. Solche Bedingungen schließen längere Betriebspausen des Kompressors, etwa zum Abkühlen und zur Regeneration des Drucklufttrockners, aus. Ein Schraubenkompressor hingegen, generell für Dauerbetrieb ausgelegt, ist diesen erhöhten Anforderungen problemlos gewachsen.
Daher ist das Herzstück des Kaeser-„Aircenter“ (Bild 2) ein Schraubenkompressor der optimierten Baureihen Kaeser-SX oder -SM: Die Modelle SX 3 bis SM 15 erzeugen mit 340 bis 1500 l/min bei 7,5 bar mehr Druckluft als ihre Vorgänger. Ein vom Kompressor thermisch abgeschirmter Kältetrockner und eine Mikro-/Aktivkohle-Filterkombination sorgen für zuverlässig trockene, saubere und ölfreie Druckluft. Als Speicher dient ein 200 bzw. 270-l-Druckluftbehälter. Kompressor, Trockner und Druckluftbehälter werden von einem Gehäuse umschlossen.
Die mit dem Schraubenkompressor SM 12 ausgestattete Anlage ist auch in einer „SFC“-Version mit Drehzahlregelung über einen Frequenzumrichter lieferbar. Damit lässt sich die Kompressorleistung flexibel an den stark schwankenden Druckluftverbrauch im zahntechnischen Labor anpassen. Die etwas leistungsgrößeren Anlagen können nicht nur das CAD/CAM-System mit anwendungsgerecht aufbereiteter Druckluft versorgen, sondern auch das komplette zahntechnische Labor. Damit entfallen auch dort Sorgen um eventuell auftretende Feuchtigkeit in der Druckluft; diese stört bekanntlich bei allen Produktionsprozessen, insbesondere beim Sandstrahlen, und führt zu höherem Arbeits- und Materialaufwand.
Effektive Schalldämmung und niedrige Drehzahlen tragen zur geringen Geräuschemission der „Aircenter“-Anlagen bei. Sie konnte auf 60 bzw. 65 dB (A) verringert werden. Für die oft in Gebäudekomplexen angesiedelten zahntechnischen Labore sind darüber hinaus die Vibration und der Körperschall eines Kompressors sehr wichtig, vor allem bei 24-Stunden-Betrieb. Auch dafür bietet das „Aircenter“ die richtige Lösung. |