Teilnehmerinnen fanden Forscherinnen-Camp war „Bombe“

Eine Woche lang waren zehn Mädchen aus ganz Bayern bei Kaeser zu Gast und schnupperten in die Welt der Technik. Am Ende gab es nicht nur eine gelungene Abschlusspräsentation, sondern auch viel Begeisterung bei den Teilnehmerinnen.

Forscherinnen-Camp

„Das war Bombe“, meinte Stefanie aus München, als sie am Freitag gefragt wurde, wie sie das Forscherinnen-Camp fand und Esther aus Burgkunstadt meinte: „Wir alle hatten anfangs so gar keine Vorstellung davon, wie so ein technischer Beruf aussieht. Das Camp hat uns einen sehr guten Einblick gegeben“.

Das Forscherinnen-Camp fand zum 10. Mal bei Kaeser Kompressoren statt. Die ersten beiden Tage verbrachten die Mädchen an der Hochschule Coburg, wo ihnen technische Grundlagen vermittelt wurden und sie einen Einblick in technische Studiengänge bekamen. Auch Gespräche mit dualen Studentinnen und bereits fertigen Ingenieurinnen über deren Berufsleben standen auf dem Programm. Am Mittwoch waren die Mädchen bei Kapp zu Gast und nahmen das „Forschungsobjekt“ – die Druckluftstation unter die Lupe, danach folgte bei der Firma Kaeser die Bearbeitung des Forscherinnen-Auftrags. Aufgabe war es die Druckluftstation der Firma Kapp im Hinblick auf Energiekostenersparnis und möglichen Einsatz im Sinne von Industrie4.0 zu optimieren.

Einen Auftrag, den die Mädchen hervorragend meisterten, wie Anja Seitz, die das Camp wieder betreute, am Ende bescheinigte. Es sei keine leichte Aufgabe gewesen, da die Kapp-Station – eine Kaeser-Station – schon sehr gut konfiguriert sei. Allerdings bringe der Einsatz des neuen Sigma Air Managers 4.0 Vorteile. Auch Markus Kunzelmann, Leiter Zentrale Werksplanung und Standortentwicklung, war von der Arbeit der Mädchen begeistert und kündigte an, dass über eine Investition in eine SAM 4.0 nun diskutiert werde.

Die Forscherinnen-Camps werden in Kooperation mit der Hochschule und dem Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie durchgeführt. Ziel ist es, Mädchen an technische Berufe heranführen und ihnen Mut machen, technische Berufe zu ergreifen. Ihnen einen Einblick darin zu geben, wie die Arbeit einer Ingenieurin aussieht und ihnen zu ermöglichen, selbst anhand eines realen Falls auszuprobieren, ob ihnen dieser Beruf Spaß macht. Teilnehmen können Mädchen ab 15 Jahren aus bayerischen Gymnasien und Fachoberschulen.

13. Sep. 16 , Abdruck frei – Beleg erwünscht

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