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Menschen bei KAESER

In unserer Interviewreihe stellen wir Fragen an: Isabella Rehberger

Sie sorgt für die effiziente Produktion unserer Kolbenkompressoren. Isabella Rehberger erstellt Konzepte für die Produktion alter und neuer Maschinen im Bereich Kolbenkompressoren und hat dabei immer drei wesentliche Elemente gleichermaßen im Blick: Mensch, Maschine und Digitalisierung. Als Fertigungsingenieurin bei KAESER optimiert sie nicht nur bestehende, sondern auch neue Produktionslinien. (02/2021)

Sie möchten gerne wissen, welche Positionen KAESER Ihnen bieten kann? Schauen Sie doch mal zu unserem Stellenmarkt!

Interview mit Isabella Rehberger.
Alter

Ich bin 76 Jahre jünger als KAESER.

Position im Unternehmen

Fertigungsingenieurin im Bereich Kolbenkompressoren

Bei KAESER seit

2013

Das tue ich, wenn ich nicht am Arbeiten bin

Sport (Laufen, Radfahren, Workouts, Wandern), Lesen, Freunde treffen, Kreativität ausleben

Was ich gerne mag

Humor, zu seinem Wort stehen, Verlässlichkeit, Dinge umsetzen

Was ich gar nicht leiden kann

fehlende Konsequenz und Unehrlichkeit

Wie bist du zu KAESER gekommen?

Das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft bietet jährlich das Forscherinnen Camp an. Daran habe ich damals in der 11. Klasse teilgenommen. KAESER war als Partner dabei und ich konnte in den Beruf einer Ingenieurin schnuppern. Das hat scheinbar einen nachhaltigen Eindruck bei mir hinterlassen und war der Auslöser, mich für ein duales Studium bei KAESER zu bewerben.
Gesagt, getan, ciao Wassertrüdingen, auf nach Coburg. An der Hochschule Coburg studierte ich also Maschinenbau. Das Ganze lief unter dem Motto “Studium mit vertiefter Praxis”. Und wegen meines gewählten Schwerpunktes Fertigungstechnik und einer vakanten Stelle im Produktionszentrum der Kolbenkompressoren bei KAESER, fand ich auch direkt dort meinen Start und Einsatz.

In einem Satz: Wie schaut ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Es gibt weder einen typischen noch einen immer gleich geregelten Arbeitstag und je nachdem was zu tun ist, welche Projekte aktuell Priorität haben, gestaltet sich jeder Tag neu. 

[Einen zweiten Satz muss ich dazu doch noch loswerden: Viele meiner Tätigkeiten finden erfreulicherweise nicht nur am Schreibtisch am Computer statt, oft ist es sehr wichtig mit Kollegen "vor Ort" zu diskutieren, sich Montageschritte live anzusehen, weshalb ich häufig auch an den Produktionslinien und an vielen anderen Stellen im Werk zu finden bin.

Schraube oder Kolben? Das ist hier die Frage! Und was begeistert dich daran?

Während meines beruflichen Werdegangs und meiner dualen Ausbildung war und bin ich schon immer den Kolbenkompressoren treu. Von daher kann ich diese Fragen gar nicht eindeutig beantworten. Jedoch kann ich eindeutig sagen, dass das Produktionszentrum für Kolbenkompressoren und was im Speziellen meinen Bereich angeht, super abwechslungsreich ist. Das liegt sicherlich an der Variantenvielfalt der Produkte und vor allem daran, dass ich die mechanische Fertigung, die Montage, der Lackiererei und auch Prozess in der Organisation der Produktion begleite.


Alles in allem ist das bei der Produktion von Schraubenkompressoren natürlich ähnlich. Bei den Endprodukten kommt es ganz allgemein gesagt bei der Entscheidung, ob Kolben- oder Schraubenkompressor, rein auf den individuellen Anwendungsfall an. Wobei bei höheren Drücken und/oder intermittierenden Einsätzen der Kolbenverdichter die bessere Wahl ist. Mit dem Blick in die Zukunft kann man auch hier von einem sicheren Drucklufterzeuger sprechen, weil der Innovationen keine Grenzen gesetzt sind. On top kommt die nachweisliche Qualität und Langlebigkeit der Produkte - egal, ob Kolben oder Schraube.

Was macht dir besonders Spaß?

Generell kann man sagen, alles was neu umgekrempelt werden muss, damit es sich zum IST verbessert. Besser geht es immer, Stillstand bedeutet Rückschritt. Das treibt mich an und motiviert mich. “Meine” Projekte betreffen sowohl Montagelinien, Bearbeitungsmaschinen als auch Prozessabfolgen und allgemeine Prozesse. Außerdem habe ich eine schwäche für Zahlen und analysiere gern.
Neue Produktionslinien zu planen oder zu optimieren, finde ich besonders spannend. Beispielsweise durfte ich bei der Produktionslinien von EUROCOMP-Anlagen und AIRBOX erfolgreichen Einsatz zeigen.
Zum Hintergrund: vorher war die EUROCOMP-Montage als Standmontagen organisiert. Das bedeutet viele Laufwege, mehrfaches Handling, die Bauteile zur Montage der Anlagen waren einfach zu weit weg vom Montagearbeitsplatz. Das alles sind viele Tätigkeiten, die keine Wertschöpfung generieren. Deshalb galt es, das Prinzip der Fließmontage einzuführen und die räumliche Situation der Materialvorhaltung neu zu organisieren. Ein ähnliches Projekt, was sich in der Realisierungsphase befindet, ist die Umstrukturierung der Montage von Nachverdichtern. Die Umstellung von Einzel- auf Fließmontage ist hier eine besondere Herausforderung, nämlich auf Grund der sehr hohen Variantenvielfalt. Diese Hürde spiegelt sehr gut die Montagezeiten zwischen zwei und 15 Arbeitsstunden je Produkt wieder. Bei unserer neuesten Produktserie i.Comp plante ich ebenfalls die Montagelinie und legte die Montageschritte fest - absolut aufregend, fordernd und macht Spaß.

Dein beruflicher Blick in die Zukunft - was siehst du? Welche Pläne und Wünsche hast du?

Aktuell befinde ich mich auf der Zielgeraden meines Masterstudiums. Das will ich selbstverständlich erfolgreich abschließen. Dann schauen wir mal, salopp gesagt. Man weiß ja nur bedingt, was die Zukunft einem bringt. Sicherlich werden noch weitere Projekte angestoßen bei denen ich mitwirke, weil die KAESER-Welt ist modern und schnelllebig und es gibt kontinuierlich neue Herausforderungen. Der übergeordnete Plan ist zumindest, im Bereich der Produktion zu bleiben.

Warum ist Kaeser Kompressoren der beste Arbeitgeber?

KAESER ist ein hervorragender Arbeitgeber, weil…

… ich mich sicher fühle. KAESER bekennt sich ganz klar zum Standort Coburg und ist trotz der stetig wachsenden Betriebsgröße ein Familienunternehmen und ist bestrebt an dieser erfolgreichen Tradition festzuhalten. Das familiäre Umfeld lässt mich wohlfühlen. Ein weiterer Sicherheitsaspekt ist der Weitblick, den KAESER konsequent unternehmensweit vermittelt und lebt. So sind wir dank der Dynamik von Fortschritt und Weiterentwicklung hinsichtlich unserer Produkte und Dienstleistungen breit aufgestellt. KAESER findet man also in unzähligen Branchen, überall dort wo Druckluft benötigt wird. All das ist bemerkenswert und das Bewusstsein darüber bereitet mir Freude.