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Menschen bei KAESER

In unserer Interviewreihe stellen wir Fragen an: Tommy Chilian

Ein junger "alter Hase" sozusagen - das ist Tommy Chilian bei uns. Immer mit einem Ziel vor Auge, bleibt er auch im Job in Bewegung. So ist der gelernte Mechatroniker mittlerweile Teamleiter für mehr als 60 KollegInnen im Produktionszentrum der mobilen Baukompressoren und fühlt sich in dieser Funktion sehr wohl. (10/2020)

Sie möchten gerne wissen, welche Positionen KAESER Ihnen bieten kann? Schauen Sie doch mal zu unserem Stellenmarkt!

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Alter

Ich bin 73 Jahre jünger als KAESER.

Position im Unternehmen

Teamleiter Montage & Prüfraum fahrbare Baukompressoren

Bei KAESER seit

2009

Das tue ich, wenn ich mal nicht am Arbeiten bin

Sport treiben (Laufen, Fahrradfahren, etc.) Fußball spielen, an Autos und Motorrädern schrauben, Freunde treffen

Was ich gerne mag

sich weiterentwickeln, Reisen und die Welt erkunden, Zeit im Freien verbringen

Was ich gar nicht leiden kann

Unachtsamkeit, Engstirnigkeit, Vorurteile

Beschreibe mal deinen persönlichen Weg hier bei KAESER? Kannst du die “gelbe Brille” noch absetzen?

Mit 16 Jahren stand ich vor der Entscheidung: weiterführende Schule oder Ausbildung? Ich hatte das Verlangen, etwas Praktisches zu erlernen. Bei meinen Recherchen stieß ich auf den Beruf des Mechatronikers und in diesem Zusammenhang auf das Unternehmen Kaeser Kompressoren. Der gute Ruf eilte ihr voraus und somit war ich mehr als glücklich, als ich eine Zusage für eine Ausbildung erhalten habe. Während der Ausbildung konnte ich Einblicke in alle relevanten Abteilungen, in welche Mechatroniker eingesetzt werden, erhalten. Mein absolutes Highlight: ich durfte ein Auslandspraktikum als Servicemonteur in Südafrika absolvieren - das war eine super spannende Zeit mit wertvollen Einblicken. 

Nach dem erfolgreichen Abschluss meiner Ausbildung wurde ich als Mechatroniker im Produktionszentrum unserer Marke MOBILAIR übernommen. Nach kurzer Zeit bei der Montage von Schaltschränken und Kabelsätzen verschiedener Anlagen durfte ich bei der Montage der größten mobilen Anlage, der M500-2, mitwirken. Neben der mechanischen Montage übernahm ich zusätzlich die elektrische Montage, das Aufspielen der Software sowie den dazugehörigen Funktionstest von den Aktoren und Sensoren der Anlage. Ich konnte dadurch nicht nur meine mechanische, sondern auch meine elektrische Kompetenz entwickeln. 

Apropos entwickeln: trotz zwei Jahre abwechslungsreicher Arbeit wollte ich mich beruflich weiterentwickeln, jedoch auch den Anschluss an das Unternehmen und das Produkt nicht verlieren. Deshalb entschied ich mich für ein Fernstudium zum Maschinenbautechniker. Gesagt, getan. Mit Erfolg! Denn neben meiner Erfahrung im Produktionszentrum und der langen Betriebszugehörigkeit, öffnete mir dieser Schritt den Weg für die freie Stelle als Teamleiter für die Montage und den Prüfraum

JA! Die gelbe Brille ablegen, das muss ich aus meiner Sicht noch können. Der Austausch mit Freunden und Bekannten über deren Arbeitgeber zeigt einem so manche Gegensätze auf. Deshalb ist eine Betrachtung des Unternehmens von außen ab und an wichtig, um das Bewusstsein an die guten Strukturen und hervorragenden Arbeitsbedingungen nicht zu verlieren.

In einem Satz: Wie schaut ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

In einem Satz? Das wird sportlich, aber ich werde es probieren: Meine Hauptaufgabe besteht darin, dass die Montage und der Prüfraum für die MOBILAIR-Anlagen läuft. Sollte dies nicht der Fall sein, muss ich das Problem analysieren und Gegenmaßnahmen einleiten.

Mit welchen Erkenntnissen blickst du auf deine bisherige Zeit als Teamleiter zurück?

Vom Schraubenschlüssel zum Laptop, das ist erstmal eine Umstellung gewesen. Mittlerweile bin ich sehr gut mit der fachlichen Verantwortung für über 60 Mitarbeiter in der Produktion vertraut. Egal ob technische, organisatorische, zwischenmenschliche oder manchmal auch einfach ein privates Problem, man muss für alles und jeden ein offenes Ohr haben. Ein Vorteil ist natürlich, dass viele der Mitarbeiter bereits meine Kollegen in den vergangenen Jahren waren (Stichwort: Hand in Hand arbeiten). Im Mix mit neuen Teammitgliedern können wir richtig gut agieren und Lösungen finden. 

Durch den engen Kontakt und das abteilungsübergreifende Denken und Handeln werden viele Probleme aus dem Weg geräumt, bevor sie überhaupt entstehen. Wichtig ist, dass wir uns stetig verbessern und weiterentwickeln, das gilt für uns Vorgesetzte als auch für alle Mitarbeiter. Dass ich dabei nun auch nochmal mehr ein- und mitwirken kann, schätze ich an meiner Rolle. 

Insgesamt macht mir die Funktion als Teamleiter mit all ihren Facetten riesig viel Spaß - täglich auf’s Neue ist Langeweile ausgeschlossen. Der neue Job als fachlicher Ansprechpartner für die Werker, das Zusammenarbeiten mit anderen Abteilungen oder das Einführen neuer Serienanlagen in die Fließmontage macht mir großen Spaß.

Welches ist dein KAESER Lieblingsprodukt? Und warum?

Das ist ganz klar die M500-2. Zu diesem Produkt habe ich sozusagen eine persönliche Verbindung. Knapp 5 Jahre habe ich die Maschine selbst mit montiert. Auch die Größe und die Technik sind beeindruckend. Hier sind serienmäßig alle Optionen bereits integriert, da ist die Montage eine andere Größenordnung. Und wenn die Maschine mit ca. 600 PS das erste Mal gestartet wird, dann zaubert das einem automatisch ein Lächeln ins Gesicht.

Thema Digitalisierung bzw. Industrie 4.0: wie begegnet dir die neue digitale Arbeitswelt bei KAESER und wie begegnest du ihr?

Industrie 4.0 ist ein sehr spannendes Thema, was die Zukunft ganz klar bestimmen wird. Bei uns wurden schon vor Jahren die Weichen gestellt. Das Abarbeiten der kundenspezifischen Anlagen in kurzen Durchlaufzeiten erfordert zwangsmäßig die Digitalisierung der Materialversorgung, der Produktion sowie der Erstinbetriebnahme der Anlagen.
Vielleicht ein aktuelles Beispiel dazu: Es entsteht derzeit ein hochmoderner Prüfraum für die Großanlagen bei uns im Werk. Die Expertise der Prüfer und der Verantwortlichen ist bei der Planung mit eingeflossen. Somit lassen sich potenzielle Fehler durch Visualisierung und die digitalen Prüfprogramme vorab ausschließen. Die erfassten Daten sind bereits in digitaler Form vorhanden und können dem Equipment der Anlage ohne Umwege „angehangen“ werden. Auch das Auswerten der Prüfdaten über einen definierten Zeitraum lässt sich somit leicht realisieren. 

Zu den Produkten selbst: Einige Anlagen haben standardmäßig alle benötigten Tools an Bord um Live-Daten jederzeit an den Kunden oder das Serviceteam von KAESER zu übermitteln. Durch eine Variantenauswahl kann der Kunde, wenn nicht schon im Standard vorhanden, diese oder weitere Optionen in seine Anlage wählen. Mal abgesehen von den Anlagen ist das Arbeiten insgesamt sehr digital. Wir arbeiten beinahe ausschließlich in einer cloudbasierten Systemlandschaft. Insbesondere die Kommunikation mit Abteilungen und Kollegen ist auf Grund der modernen Tools sehr effizient und unkompliziert.

Warum ist Kaeser Kompressoren der beste Arbeitgeber?

KAESER ist ein hervorragender Arbeitgeber, weil…:

… ich seit meiner Ausbildung, die über 10 Jahre her ist, immer noch Tag für Tag gerne auf die Arbeit gehe. Hier bei Kaeser habe ich super Arbeitsbedingungen, werde jederzeit gefördert und kann mich persönlich weiterentwickeln. Auch nach meiner externen Weiterbildung habe ich schnell eine passende Stelle gefunden, die mir sehr viel Spaß macht. Auf die zukünftigen Herausforderungen bei und mit KAESER freue ich mich schon.