„Aquamat“ optimiert Druckluft-Kondensataufbereitung

Bei der Drucklufterzeugung entsteht unvermeidlich Kondensat. Es ist je nach Betriebs- und Umgebungsbedingungen mehr oder weniger stark mit Öl und Schmutzpartikeln belastet. Druckluftkondensat muss daher vor dem Einleiten in das Abwassernetz umweltgerecht aufbereitet werden. Die optimierten „Aquamat“-Trenngeräte bieten dafür eine äußerst sichere und kostengünstige Lösung.

Trenngerät Aquamat zur Druckluftaufbereitung
Die neuen „Aquamat“-Trenngeräte bereiten Druckluftkondensat höchst zuverlässig und kostengünstig auf. Rund 90 Prozent der bei Komplettentsorgung durch ein Spezialunternehmen entstehenden Kosten können so eingespart werden.

Um aus Druckluftkondensat einleitfähiges Abwasser zu erhalten, ist je nach Gesetzeslage eine fachgerechte Aufbereitung erforderlich. Kondensataufbereitung in Eigenregie stellt für den Druckluftanwender die kostengünstigere Lösung dar. Genau dafür sind die neuen Geräte der Baureihe „Aquamat“, CF 9, 19, 38 und 75 ausgelegt. Ihr Einsatz spart rund 90 Prozent der bei Komplett-Entsorgung durch ein Spezialunternehmen entstehenden Kosten ein. Die Geräte der „CF“-Baureihe sind für mineralische und synthetische Öle wie auch für Kondensat aus Schrauben- und Kolbenkompressoren zugelassen; sie können somit universell eingesetzt werden. Zertifiziert und geprüft vom Institut für Bautechnik Berlin, bieten sie Aufbereitung nach dem „Stand der Technik“. Für den Betreiber bedeutet das neben höchstmöglicher technischer auch rechtliche Sicherheit.

Die Funktionsweise der Trenngeräte ist ebenso wirkungsvoll wie zuverlässig: Das dem „Aquamat“ unter Druck zugeleitete Kondensat gelangt über eine Druckentlastungskammer verwirbelungsfrei in einen Trennbehälter. Dort werden mitgeführte grobe Schmutzpartikel zurückgehalten, das Öl setzt sich durch die Schwerkraft an der Flüssigkeitsoberfläche ab und wird in einen überlaufsicheren Auffangbehälter geleitet. Das so vorgereinigte Kondensat passiert anschließend die Filterstufe. Ein von innen nach außen durchströmter Vorfilter bindet noch verbliebene Öltröpfchen in seinem Material ein. Letzte Ölreste werden dann in der Hauptfilterkartusche zuverlässig zurückgehalten. Als Filtrat bleibt einleitfähiges Wasser zurück, das den „Aquamat“ über einen Ablauf verlässt. Zu entsorgen ist dann nur noch ein kleiner Bruchteil der ursprünglichen Menge: das abgetrennte Öl sowie die Filterkartuschen (nach Erreichen der Standzeit).

Einen wesentlichen Beitrag zur Betriebssicherheit der „Aquamat“-Trenngeräte leisten die neu konzipierte Druckentlastungskammer und der überlaufsichere Öl-Auffangbehälter. Optimiertes Filtermaterial (besser als herkömmliche Aktivkohlefilter) ermöglicht höhere Leistung und nicht zuletzt verlängerte Wartungsintervalle. Die Kartuschentechnik vereinfacht zudem Wartung und Entsorgung. Je nach Bedarf (Kompressorenbauart, eingesetztem Öl und Klimazone) stehen die neuen „Aquamat“-Modelle für Liefermengen bis 45 m³/min zur Auswahl.

20. Feb. 08 , Abdruck frei – Beleg erwünscht

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Trenngerät Aquamat zur Druckluftaufbereitung

Die neuen „Aquamat“-Trenngeräte bereiten Druckluftkondensat höchst zuverlässig und kostengünstig auf. Rund 90 Prozent der bei Komplettentsorgung durch ein Spezialunternehmen entstehenden Kosten können so eingespart werden.

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